Trafophysik wird ohne Formeln erklärt
Die oben gezeigte, träge 0,8A Sicherung löste durch den Rush Effekt aus beim Einschalten eines kleinen, 100VA, 230V Ringkern-Trafos, der einen Nennstrom von nur 0,5 A hat.
Besonders Transformatoren mit kleinem oder gar keinem Luftspalt im Kern, wie zum Beispiel Ringkern-Transformatoren verursachen hohe Einschaltströme und sind auch mit Sicherungen, die auf den mehrfachen Nennstrom ausgelegt sind, auf der Primärseite nicht absicherbar. (Fast) jedesmal beim Einschalten löst die primärseitige Sicherung aus.
Einschaltstrombegrenzer mit Heißleitern verlangen Wartezeiten zwischen den einzelnen Einschaltungen, sonst löst die Sicherung trotzdem aus.
Wenn außerdem die Netzspannung kuzzeitige Spannungs-Einbrüche, -sogenannte Voltage Dips- hat, können bisher verwendete Einschaltstrombegrenzer die dann auftretenden hohen Einschaltströme nicht begrenzen und die Absicherung LÖST ERST RECHT AUS.
Mit einem Trafoschaltrelais, -TSR-, Transformator-Schaltrelais, (elektronischer Einschaltstrombegrenzer), der zwischen den Netzeingang und den Transformator geschaltet wird, kann der Rush Effekt und das Sicherungsauslösen zuverlässig in allen Fällen verhindert werden, weil der Einschaltstrom ganz unterbleibt.
Medizin-Elektrische Geräte müssen seit Ende 2005 einen -Voltage Dip Test- bei der Zulassungsprüfung bestehen. (EN60601-1-2). Mit dem Trafoschaltrelais -TSRL- mit der Option Halbwellenausfallerkennung, ist das kein Problem, mit einem herkömmlichen Einschaltstrombegrenzer dagegen schon.
Die Ursache der Einschaltströme und deren Vermeidung wird eindrücklich ohne komplizierte Formeln auf den Seiten weiter unten erkärt. Auch die Trafophysik wird auf einfache Art erklärt und ist ganz einfach zu verstehen, wie sie anhand von nur Strom- und Spannungsmessungen am Trafo, zusammen mit dem Wirkprinzip der Trafoschaltrelais anschaulich beschrieben wird.




